Was ist Meditation & achtsamkeit?

Vieles ist über die beiden Begriffe Meditation und Achtsamkeit in den letzten Jahren geschrieben worden. Manches davon hat mich persönlich eher abgeschreckt.

Ich konnte es nicht verstehen, konnte mir kein Bild machen und ich war wie erschlagen von den philosophischen Konzepten, die mich nur noch mehr verwirrt haben.

Deswegen überschütte ich Sie jetzt nicht mit Ideen wie "Leere", "nicht mehr denken" oder "Erleuchtung". Meditation ist wie seine Definition: einfach und schwer zugleich. Ich begnüge mich daher mit folgender Beschreibung:

 

Meditation ist einfach "da sein", Zeuge sein von dem, was ist.

Ich tue nichts, ICH BIN EINFACH - hier und jetzt.

 

Klingt nicht gerade bodenständig?! Dabei ist Meditation ein Zustand, der ohne Zweifel eine Art Bodenständigkeit bedeuten muss!

 

Ich bin hier, im Moment... Ich bin mir bewusst, was ist...

 

Was ist daran abgehoben? Tatsächlich ist es das Gegenteil: Ich bin nicht in der Vergangenheit, wo vielleicht Ängste den Ton angeben oder Trauer über verstrichene Möglichkeiten mich belastet. Ich bin auch nicht in der Zukunft ("was esse ich heute Abend?" oder "Bleiben meine Kinder gesund?") und bade in Hoffnungen und Wünschen!

 

Nein, ich bin einfach JETZT. Und das ist der einzige Zustand, der einzige Moment, an dem ich lebendig bin und etwas TUN KANN!

 

Lassen Sie sich diese Aussage durch den Kopf gehen, besser noch: durch das Herz! Es stimmt! Im Gestern kann ich nicht mehr sein, das Morgen ist im Moment noch Fiktion. Etwas ändern, erschaffen, wirklich spüren kann ich nur JETZT!

 

Sollte nun die Frage auftreten, ob es nicht ein wenig fad ist, wenn man das "hier und jetzt"-sein nur sitzend auf einem Meditationskissen und mit geschlossenen Augen erlebt: MÖGLICH! Allerdings habe ich gute Neuigkeiten:

 

ALLES KANN MEDITATION SEIN! Sogar Zwiebeln schneiden, putzen, arbeiten, gehen, atmen.... ALLES.

Plötzlich werden alltägliche Tätigkeiten bunt, interessant, leicht, wichtig... sie machen sogar Freude.

 

Diesen wunderbaren Zustand des "in der Meditation sein" möchte ich Ihnen zeigen!

 

Welche Meditationen kann ich erfahren?

Ich biete Achtsamkeitsübungen für den Alltag an, sozusagen "Mini-Meditationen". Diese sind so einfach und meist subtil, sodass sie ohne Mühen in die tägliche Routine eingebaut werden können.

Achtsam zu sein, bringt so viel Schönes: sich selbst und die Fülle des Lebens wieder mehr wahrzunehmen, nicht so streng mit sich zu sein und sich selbst wieder so zu schätzen, wie man eben ist. Eine wunderschöne Beschreibung stammt ursprünglich wohl von Rumi, wurde aber von Viktor Frankl aufgegriffen:

 

"Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit."

 

Das bedeutet, dass mir ein achtsamer Umgang ermöglicht, selbst zu entscheiden, wie ich reagiere. Damit handle ich nicht mehr so oft im Affekt, kann sogar zur De-Eskalation beitragen. In diesen Tagen ist das vielleicht der einfachste persönliche Beitrag eines jeden Einzelnen zu einem harmonischeren Umgang miteinander.

 

Weiters habe ich Meditationen mit Musik und/oder mit Bewegung, im stillen Sitzen, im Gehen, mit Yoga-Kriyas, etc. im Repertoire.

Grundsätzlich biete ich aktive Meditationen und passive Meditationen an - alle sind auf ihre Art wundervoll und wichtig. So ist für jeden etwas dabei!

 

Einige Beispiele (es werden ständig mehr werden):

  • OSHO Meditationen (Chakra-Sound, Devavani, Mandala, ...)
  • Kundalini-Yoga-Meditationen (meist mit Musik, unserem Gesang und bestimmten Körperhaltungen)
  • Body-Scan (eine wichtige Technik aus dem MBSR-mindfulness based stress reduction- von Jon Kabat-Zinn)
  • stille Meditationen im Sitzen, Gehen oder bei leichten Wandertouren
  • Sufi-Meditationen
  • Tanzmeditationen (freier Ausdruckstanz)
  • eigene Meditationen

 

Für wen sind meditationen geeignet?

Im Großen und Ganzen gibt es kaum Einschränkungen! Meditation kann den meisten Menschen in den verschiedenen Lebenslagen sehr gut tun. Meditationen wirken tiefgehend und können sowohl in die Entspannung führen, als auch von einer Lethargie oder Ähnlichem heraus lenken. Zum Beispiel eignen sich manche Meditationen sehr gut für schwangere Frauen (um eine tiefgehende Verbundenheit mit dem Kind im Mutterleib zu spüren), andere sind ideal für Personen mit Bluthochdruck.

 

Dabei gilt: bei starken körperlichen Beschwerden oder psychologischem Befund sollte immer erst mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten über Meditationen gesprochen werden. In vielen Fällen unterstützen Meditationen einen Heilungs- oder Erholungsprozess und werden oft auch von Ärzten, Therapeuten verschrieben. Es gibt allerdings auch Kontraindikationen - da bietet eine Abklärung mit dem Arzt/Therapeuten und anschließend mit mir aber die nötige Sicherheit. (Näheres finden Sie unter dem Abschnitt "Haftungseinschränkung").